Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Eine osteopathische Behandlung ist bei einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der 
verschiedenen Systeme des Körpers sind. Schmerzen und andere Beschwerden können dabei reduziert und die Selbstheilungsprozesse aktiviert werden. 

Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden und beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome oder Krankheiten, sondern versteht den menschlichen Körper als komplexen Zusammenhang mit dem Ziel, die Ursache eines Symptoms zu behandeln. 

Deshalb ist es nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist nicht Ziel der Behandlung, sondern ein Ergebnis durch die Behandlung der Dysfunktionen. 
Medizinische Befunde können zur Behandlung mitgebracht werden und gerade wenn bei der schulmedizinischen Diagnostik kein Befund für die Beschwerden erkennbar ist, kann es sich um ein funktionelles Problem handeln.

Auch der Entstehung von Beschwerden kann im Sinne einer Präventivmedizin
mit osteopathischen Behandlungen vorgebeugt werden. 
Die Grenzen der Osteopathie liegen dort, wo Beschwerden nicht mehr funktionell bedingt und Strukturen bereits zu Schaden gekommen sind. 
Aber auch hier kann die Osteopathie als begleitende Behandlung zur Schulmedizin sehr sinnvoll und effektiv sein.